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Neues Institut will Pionierarbeit zu Long Covid leisten

Das ist keine normale Müdigkeit, sondern ein Gefühl sehr starker Kraftlosigkeit. Die Symptome können die Lebensqualität und den Alltag stark einschränken. Die Behandlung erfolgt symptomorientiert, oft im Rahmen einer Rehabilitation, und setzt stark auf individuelles Energiemanagement. Sie können auch helfen, Rehabilitationsmaßnahmen zielgenauer einzusetzen. Das erfolgt derzeit ausschließlich in klinischen Forschungsstudien. Denn Autoantikörperbildung, Viruspersistenzen oder Endothelschädigungen sind sicherlich nicht durch die Leistungsgesellschaft begründbar.

Drei Projekte beschäftigen sich mit dem mobilen Monitoring, unter anderem mit Hilfe von tragbaren Fitnesstrackern zur Erfassung der Herzfrequenz, von körperlicher Aktivität und des Schlafes (U-WaTCH, SynoSys, REMIT). Koordinierten Versorgung“ in verschiedenen Bundesländern gefördert (Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen). Anschließend wird das gereinigte Blut wieder in den Körper zurückgepumpt.Es gibt jedoch viele unterschiedliche Arten der Blutwäsche, die bei verschiedenen Krankheiten Anwendung finden. Ziel der Behandlung ist es also, die verschiedenen Beschwerden zu lindern.

Aktuelle Überblicksstudie zeigt: Bei Long COVID-Reha zählt vor allem Flexibilität

Ein Teil der Infizierten könnte über die akute Erkrankung hinaus Organschäden und anhaltende Beeinträchtigungen von körperlicher und psychischer Gesundheit, Funktionsfähigkeit und Lebensqualität davontragen. Die so zur Verfügung gestellten Informationen sollen dabei helfen, Wissenschaft und Praxis zu informieren sowie Forschungslücken zu identifizieren. Frommhold spricht im Titel ihres populärwissenschaftlichen Buches sogar von »Long Covid – die neue Volkskrankheit«. Auch in den exzellenten Instituten der Gesundheitsforschung werden in verschiedenen Projekten die Langzeitfolgen einer Ansteckung mit dem Coronavirus untersucht. Außerdem werden langfristige Bevölkerungsstudien gefördert, die ebenfalls wichtige Erkenntnisse liefern. In dieser werden klinische Pilotstudien mit bereits zugelassenen Arzneimitteln und Medizinprodukten bei Post COVID und ME/CFS durchgeführt.

  • Bitte fragen Sie aktiv nach den angebotenen Therapien und ob Konzepte wie „Pacing“ (einhalten individueller Belastungsgrenzen) bekannt sind.
  • In erster Linie geht es darum, eventuell vorhandene Schmerzen zu lindern und Ihnen zu helfen, Ihren Alltag wieder ohne Einschränkungen meistern zu können.
  • In Reha-Kliniken werden gezielte Atemtherapien eingesetzt und mit Physiotherapie wieder Kraft und Kondition aufgebaut.
  • Dabei zeigte sich, dass beispielsweise die Größe und Verformbarkeit der roten Blutkörperchen von Erkrankten stärker schwankte als die von Gesunden.
  • Die Geschwindigkeit, mit der sich die Symptome entwickeln, variiert stark.
  • In den Phasen eins bis vier fahren sie 15 Minuten auf einem Ganzkörperergometer.

Behandlung von Long-Covid-Symptomen: Gibt es Therapien, die helfen?

Durch eine Infektion mit COVID-19 könnte das Immunsystem jedoch so stark belastet werden, dass es diese inaktiven Viren nicht mehr in Schach halten kann. Bei einer COVID-19-Infektion kann das Immunsystem manchmal zu stark oder zu lange reagieren. Wir helfen dabei, dieses Ziel zu erreichen durch Wissenschaft, Forschung, Technik und Teampower. Unser Credo ist es, jedem Patienten zu helfen, ein besseres Leben führen zu können, egal ob in der Rehabilitation durch Therapien oder in der High-Performance Leistungssportabteilung.

In erster Linie geht es darum, eventuell vorhandene Schmerzen zu lindern und Ihnen zu helfen, Ihren Alltag wieder ohne Einschränkungen meistern zu können. Typischerweise treten sie erst einige Zeit nach Abklingen der akuten Infektion auf, können dann jedoch mehrere Wochen, Monate oder sogar dauerhaft bestehen bleiben. Ein starkes Immunsystem kann den Körper dabei unterstützen, mit einer Corona-Infektion und deren Folgen fertig zu werden. Sie bestimmen auch, wie stark das Immunsystem ist und wie gut unser Körper mit Entzündungen umgeht.

Forschung & Studien

Pacing spielt im Alltag von ME/CFS-Betroffenen eine wichtige Rolle und wird von verschiedenen europaweiten ME/CFS-Forschungsnetzwerken empfohlen. Ein Tagebuch kann dabei helfen, das eigene Verhalten bewusst zu beobachten und dessen Folgen im Zeitverlauf besser einschätzen zu können. Bei einem „Crash“ verschlimmern sich die Beschwerden bereits nach leichter körperlicher oder geistiger Anstrengung.

Die genauen Kosten können aufgrund des heterogenen Krankheitsbildes und den damit einhergehenden verschiedenen Therapieansätzen jedoch nicht pauschal beziffert werden. Wenn körperliche oder psychische Beeinträchtigungen mehr als vier bis zwölf Wochen nach einer Infektion andauern, werden sie laut Weltgesundheitsorganisation als Long-Covid bezeichnet. Eine wissenschaftliche Zusammenarbeit mit verschiedenen Universitäten sei in Planung, hieß es. Betrachtet man die Häufigkeit, mit der Personen in Stuttgart zwei oder mehr langanhaltende Beschwerden nach Covid-Infektion berichten, so ist diese mit 5 bis 8 Prozent vergleichbar mit Daten aus aktuellen großen internationalen Kohortenstudien. Betroffene mit lange anhaltenden, stark einschränkenden oder chronischen Beschwerden können auch verschiedene Beratungsangebote https://institutlongcovid.de/ nutzen, um Unterstützung zu erhalten.

Eine gute Reha rechnet diese mit ein, ist flexibel und fokussiert sich stark auf eine Balance zwischen Be- und Entlastung. Fehlt das Wissen, geht es vielen nach der Reha sogar schlechter. In Reha-Kliniken werden gezielte Atemtherapien eingesetzt und mit Physiotherapie wieder Kraft und Kondition aufgebaut. Eine stark beschleunigte, zu tiefe Atmung, die die Lunge zu stark belüftet (Hyperventilation), könnte laut einer Studie der Berliner Charité eine weitere Erklärung für Long-Covid-Symptome wie Atemnot, Husten oder Müdigkeit sein. Doch eine eindeutige körperliche Ursache fand sich für diese Beschwerden bisher in der Regel nicht. Bei manchen Betroffenen entwickelt sich sogar ein ganzer Symptomkomplex, der dem chronischen Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) gleicht.

Informationen für Behandelnde

Dazu gehören ein Fragebogen, den der Patient, die Patientin ausfüllen muss, eine körperliche Untersuchung und eine Blutuntersuchung. Und mitunter sogar dauerhaft erwerbsunfähig machen. Diese können unterschiedlich schwer ausfallen, auch nach einem milden Verlauf auftreten und zuvor gesunde, sportliche und leistungsstarke Menschen ereilen.

Wir fragen unter anderem ab, ob schon mal Physiotherapie oder Fatigue-Schulungen stattgefunden haben. Es gibt auch schon einiges an Erkenntnissen und einige experimentelle Therapiestudien, aber es dauert einfach eine gewisse Zeit, bis es Ergebnisse gibt. An solchen Tagen können die Patienten vielleicht sogar die Leistung bringen, aber danach kann es zu Problemen kommen. Und vor allem können wir ihnen helfen zu lernen, mit diesem Erkrankungsbild umzugehen und wieder in ein halbwegs normales Leben zurückzufinden. Im Moment ist das leider noch eine Selbstzahlerleistung, aber wir stehen schon in Kontakt mit verschiedenen Krankenkassen und hoffen, dass wir perspektivisch diese Versorgung für alle Betroffenen möglich machen können.

Beschwerden ohne klare körperliche Ursache sind weit verbreitet – und gut behandelbar. Das sei sicher falsch, weil Post Covid eher ein Syndrom sei, so Stallmach, der mit seinem Team ebenfalls klinische Behandlungsstudien durchführt. Der akuten Infektion folgten starke Muskelschmerzen, Schlaflosigkeit, rasender Puls und eine Erschöpfung, "die bis auf die Knochen durchdringt und einen daran hindert, die einfachsten Tätigkeiten zu tun."

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